Aus nach dem ersten Kind? in Partnerschaft, Beziehungen, Ehe, Eltern & Erziehung

07.05.2010 08:25
Claudius (Gemeinschafts-HerzenGemeinschafts-HerzenGemeinschafts-HerzenGemeinschafts-HerzenGemeinschafts-Herzen1308)
Hamburg, 35 Jahre
männlich, keine Kinder

Administrator

Beigetreten: 04.10.09
Anzahl Themen: 32
Anzahl Beiträge: 41
Hallo,
ich höre so oft, dass Paare sich nach der Geburt des ersten Kindes auseinanderleben. Geht Euch das auch so? Woran liegt das? Und am wichtigsten: Was kann man dagegen tun? Oder ist das Quatsch?
Danke für Eure Tips!
25.06.2010 12:23
Powerfrau (Gemeinschafts-Herzen)
, 39 Jahre
weiblich, 2 Kinder (7 Jahre und 4 Jahre)
Beigetreten: 17.06.10
Anzahl Themen: 1
Anzahl Beiträge: 23
Hallo Claudius,

ja Tipps zu geben ist immer schwierig. Ich persönlich habe die Erfahrung nicht unbedingt gemacht oder nur teilweise. Mannchmal komme auch ich mir eher vor wie so ein alteingesessenen Ehepaar. Da wir halt auch niemanden haben wo wir mal die Kinder hin tun können. Jeder geht so seiner Wege. ich kümmere mich um dei Kinder, er hatte viel im Geschäft um die Ohren. Wir machen zwar sehr viel als Familie, aber als Paar sehr wenig. Das ist eigentlich supoptimal. Aber wir arbeiten dran. Ich denke man darf sich das Leben heutzutage auch nicht mehr so einfach machen und sagen Schluss aus vorbei. Schließlich hat man sich ja mal geliebt oder tut es immer noch. Jeder muss halt an sich arbeiten. Ich denke einfach feste Rituale einführen für sich als Paar wie Freitag abend ein gemeinsames Essen. Jeder bekocht abwechselnd den anderen oder irgend etwas einfaches, woran der Partner erkennen kann, das man ihn noch liebt. Oder auch mal alleine wegfahren mit Freunden. Belebt jede Beziehung. Man erkennt oft aus der Distanz was man am anderen hat. Spreche aus eigener Erfahrung. Gruß Powerfrau
10.09.2011 21:57
YasinsMama (Gemeinschafts-HerzenGemeinschafts-Herzen103)
Edingen-Neckarhausen, 26 Jahre
weiblich, 1 Kind (4 Jahre)
Beigetreten: 10.09.11
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Anzahl Beiträge: 2
Hallo Claudius,

den einzigen Tipp den ich geben kann, weil wir ihn selbst beherzigen ist der, dass man nicht vergessen darf auch an sich selbst und seinen Partner zu denken. Natürlich will man alles für sein Kind tun, sich gerade zu aufopfern. Ist auch ok, bis zu einem gewissen Punkt.
Wir machen es so, dass wir uns abwechseln mit dem Ausgehen. Mal gehe ich aus, wenn auch nur zu einer Freundin und er ist bei unserem Sohn. Oder ich bleibe zu Hause und er geht aus. Was aber auch ganz wichtig ist, sind Unternehmungen als Paar. Schließlich ist man auch noch Mann und Frau, nicht nur Vater und Mutter. Da ist es natürlich gut, wenn jemand da ist der ab und an nach dem Nachwuchs schauen kann. Meist ist das auch wenn die eigene Familie nicht in unmittelbarer Nähe ist, nicht so schwierig wie angenommen. Man kann sich z.B. ruhig trauen Angebote von Freunden/ guten Bekannten anzunehmen. ;-)
Lieben Gruß YasinsMama
13.09.2011 19:19
finnlennart (Gemeinschafts-HerzenGemeinschafts-Herzen181)
München, 37 Jahre
weiblich, 1 Kind (3 Jahre)
Beigetreten: 19.08.11
Anzahl Themen: 1
Anzahl Beiträge: 2
Ja, bei mir war das leider so. Kurz nach Finns 1.Geburtstag und meiner Rückkehr in den Job war, unterbreitete mir mein EX, dass er noch nie im Leben so unglücklich war.
Okay...als ich schwanger wurde, kannten wir uns erst ein halbes Jahr. Vielleicht passten wir nicht zusammen...die Kennenlernphase war ob zweier Schicksalsschläge nicht leicht und unbeschwert und dann bin ich plötzlich schwanger...
Ich fühlte mich nach der Geburt (Kaiserschnitt) nicht wohl in meinem Körper, wir hatten keinen Sex, der Kleine nervte IHN...wir lebten wie in einer WG...wir hatten hier keine Familie, die uns den Kleinen mal hätten abnehmen können...ich hatte großen Negativ-Stress/Psycho-Krieg mit meiner Chefin, war deswegen häufig negativ gestimmt.
Das kam bei IHM nicht gut an.
Bei einer Arbeitskollegin fand er dann Trost und ich zog mit dem Kleinen aus.
Seitdem wohnen wir allein, haben aber harmonischen Kontakt zum Vater.
Mein Tipp: viel Reden, Verständnis haben (Männer müssen plötzlich Verantwortung übernehmen. Das macht viele panisch), eigene Interessen verfolgen/nicht nur noch Mama sein, Babysitter nehmen und als Paar etwas unternehmen!!! Ja, das ist es wohl: man muss PAAR bleiben und nicht zu Mami & Papi werden.
Das wars von mir...vielleicht ist jemand in einer ähnlichen Situation und hat Tipps gegen die Traurigkeit?
LG M.
okay...ist etwas am Thema vorbei, weil es ja "NUR" ums auseinanderleben ging. aber auseinandergelebt haben wir uns natürlich vor der trennung ;-)